Studie zum Nutzungsverhalten von Spielautomaten

In Zusammenarbeit mit www.onlinespielautomaten.org hat die Deutsche Gesellschaft für Online Marktforschung eine Studie zum Thema „Nutzung von Online Spielautomaten im Vergleich zu klassischen Spielautomaten“ durchgeführt.

Das Konzept der Befragung soll klären, inwieweit Spieler in der Anonymität des Internets bereit sind, mehr Geld zu verspielen als in einer sozialen Situation, wie z.B. einer Gaststätte oder einer Spielbank.

Dabei wurde das Nutzungsverhalten von Spielautomaten genau beleuchtet und der Frage nachgegangen, ob es Alterskohorten gibt, die bestimmte Automaten bevorzugen. Darüber hinaus wurde geprüft, ob der Automatentyp einen Einfluss auf das Spielverhalten hat.

Die Ergebnisse der Studie werden im Folgenden kurz Zusammengefasst:

Vor allem die jüngeren Alterskohorten zwischen 18 und 24, 25 bis 30 sowie 31 bis 39 Jahre bevorzugen das Spiel über eine Online Plattform. Der favorisierte Spielautomatentyp sind dabei die sogenannten Videospielautomaten mit fünf Walzen und mehreren Gewinnlinien. Als favorisierte Software für Spielautomaten wird der Hersteller Microgaming angegeben.
Spieler, die die 40jahres Grenze überschritten haben, nutzen ebenfalls Online Slots, allerdings hält sich die Nutzung mit klassischen Spielautomaten die Waage. Markant sind die über 65jährigen, die so gut wie überhaupt nicht online spielen.

Einsätze

Die meisten Spieler nutzen Spielautomaten zum Spaß und geben im Schnitt 237 Euro für ihr ‚Hobby‘ aus. Erst ein Blick auf die Verteilung zeigt, wie stark sich das Spielverhalten unterscheidet. Zu diesem Zweck wurden Quartile gebildet: 25 Prozent der Spieler geben maximal 20 Euro im Monat für das Spielen an Automaten aus, gefolgt von Spielern, die maximal 50 Euro im Monat ausgeben. 50 Euro ist also der Median in der Verteilung.

Weitere 25 verspielen maximal 200 Euro. Interessant ist das letzte Quartil, dessen Spannweite bei den Ausgaben von Spielautomaten von 200 bis 7.000 Euro monatliches Budget reichen. Trotz dieser Zahlen bezeichnet sich das Gros der Spieler selbst als nicht spielsüchtig. Die Angaben unterscheiden sich in den in den vier Quartilen kaum, dies bedeutet, dass selbst Spieler mit einem hohen monatlichen Budget sich selbst nicht als spielsüchtig bezeichnen.

Gerade dieses letzte Quartil ist eine eingehende Betrachtung wert, da die Range der Angaben von 400 bis 7000 Euro reicht. Eine tiefergehende Analyse des vierten Quartils zeigt, dass das Budget von 98 Prozent aller Befragten bei maximal 400 Euro monatlich liegt.

bevorzugte Spielautomaten

Die Teilnehmer der Studie wurden gefragt, welches ihre Lieblingsspielautomaten sind. Dabei wurde drauf geachtet, mehr nach dem Namen des Spielautomaten zu fragen. Die Zuordnung des jeweiligen Spielautomaten zu einem Spielautomatentyp erfolgte erst im Anschluss an die Studie bei der Auswertung.